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Apfelwettbewerb

von Peter Stratmann

Im "bio-logisch"-Wettbewerb "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" ging es, wie der Name schon sagt, um das Thema Apfel. Es gab 4 Aufgaben, die ich bearbeitet und eingereicht habe.

















Aufgabe 1:

Aufbau der Apfelblüte und des Apfels:
Ich habe eine Apfelblüte von außen nach innen auseinander genommen und dabei folgende Strukturen entdeckt:
1. Die Kelchblätter
2. Die Blüten- oder Kronblätter
3. Die Staubblätter
4. Die Fruchtblätter
5. Den Blütenboden
Dann habe ich die einzelnen Blütenbestandteile gepresst und aufgeklebt (s.o.). Bevor ich sie gepresst habe, habe ich die einzelnen Strukturen zu einem Blütendiagramm zusammengelegt (s. Foto unten), um mir einen Überblick über den genauen Blütenaufbau zu verschaffen.

Die Merkmale der Apfelblüte:
Der Apfel gehört zu den Rosaceaen. Doch im Gegensatz zu den meisten anderen Rosaceaen hat die Apfelblüte nur 5 Fruchtblätter, meist nur 15-25 Staubblätter, es können aber auch mehr sein. Er hat einen Blütenboden. Wie die meisten Rosaceaen hat er 4-5 Kronblätter, zu denen jeweils ein Kelchblatt gehört. Es gibt also insgesamt 4, bzw. 5 Kelchblätter.

Was man an einem Apfel noch von der Blüte sehen kann:
Man sieht an dem Apfel unten (wenn der Stiel oben ist) die Kelchblätter. Die Frucht mit den Bälgen (der Apfel ist eine Sammelbalgfrucht) entsteht aus dem Fruchtknoten. Der Blütenboden entwickelt sich zu dem Fruchtfleisch, welches
man isst. Der Stiel sieht man sowohl schon bei der Blüte, als auch bei dem fertigen Apfel.

Aufgabe 2: Vergleich zwischen Apfel und Kartoffel

Aufbau des Experimentes:
Ich habe jeweils 10 ml Wasser in drei Reagenzgläser gefüllt. Anschließend habe ich von einem Apfel ein Stück Haut, sowie von einer Kartoffel ein Stück Haut abpräpariert. Die Apfelhaut habe ich dann auf einem Reagenzglas festgemacht, genauso habe ich es auch mit der Kartoffelhaut gemacht. Auf ein Glas kam gar nichts drauf, dieses Glas sollte als Kontrolle dienen. Die Reagenzgläser mit der Kartoffel- und Apfelhaut hab’ ich dann umgedreht und in ein Stativ eingespannt, so dass das Wasser eine Verbindung zu den Häuten hatte. Das ganze habe ich 3 Wochen stehen lassen. Danach habe ich die Reagenzgläser umgedreht und die Restflüssigkeiten mit der Pipette gemessen.

Ergebnis des Experimentes:
Apfel Kartoffel
26.05. 10,0ml 10,0ml
16.06. 7,2ml 2,5ml

Auswertung:
Wie man der Tabelle und Grafik entnehmen kann hat die Kartoffelschale mit 7,5 ml mehr Wasser verloren als die Apfelschale mit 2,8 ml. Interessanterweise verdunstete aus dem Kontrollglas am wenigsten Wasser, nämlich nur 2,4 ml Wasser.

Interpretation der Ergebnisse:
Die Unterschiede in der Verdunstungsrate über die Apfel- und Kartoffelschale lassen sich meiner Meinung nach folgendermaßen erklären:
Die Kartoffel wächst in der Erde. Und da es dort kühl und feucht ist und dort keine Sonne scheint, braucht die Kartoffelschale nicht so wasserundurchlässig zu sein, da die Verdunstungsrate einer Flüssigkeit von der Umgebungstemperatur und der –feuchtigkeit abhängt.

Der Apfel hingegen wächst an der Luft und ist damit der Sonnenbestrahlung voll ausgesetzt. Die Umgebungsluft ist nicht so feucht wie die in Erde, so dass dort mehr Wasser verdunsten würde, wenn die Haut so wasserdurchlässig wäre wie die der Kartoffel. Schaut man sich die Apfelschale genauer an, ist sie nicht rau, wie die der Kartoffel, sondern glatt und glänzend, da dort eine Wachsschicht aufgelagert ist.

Die Kontrolle hat am wenigsten Wasser verloren, weil über die Verdunstung im Reagenzglas zwischen Außenluft und Wasserfläche ein Gradient in der Luftfeuchtigkeit entsteht. Das bedeutet, dass im Übergangsbereich zwischen Luft und Reagenzglas die Luftfeuchtigkeit annähernd gleich ist und somit so gut wie gar kein Wasser mehr an die Umgebungsluft abgegeben wird.
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