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Forscherwerkstatt

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Workshops

>Workshop: Physikalische, chemische, biologische und strukturelle Untersuchungen von Fließgewässern am Beispiel von Gievenbach oder Aa<




Der Gievenbach und die Aa verlaufen im nahen Einzugsbereich des Allwetterzoos und sind fußläufig zu erreichen. Entsprechend den Vorgaben für das Zentralabitur NRW wird mittels physikalischer, chemischer und biologischer Messdaten (Saprobien-Index) die Gewässergüte des Fließgewässers bestimmt. Anhand des Vergleichs der biologisch und chemisch-physikalisch ermittelten Gewässergüte soll die Bedeutung von Zeigerorganismen für die Arbeit des Ökologen herausgearbeitet werden. Weiterhin lassen sich anhand der ermittelten Daten Stoffkreisläufe und der Prozess der Selbstreinigung eines Fließgewässers im Unterricht thematisch anbinden. Um das Bild abzurunden, werden zudem strukturelle Aspekte kartiert und deren Bedeutung für die Bestimmung der Naturnähe des Fließgewässers und deren Einfluss auf physikalische Parameter verdeutlicht.

Schwerpunkte können von der Lehrkraft selbst bestimmt und zuvor mit uns abgesprochen werden.

Dauer: 2 bis 2,5 Stunden

Kosten: je SchülerIn: 2,00 € für Verbrauchsmaterialien



>Workshop: Ökosystem Wald mit Schwerpunkt Boden<

Diese Veranstaltung richtet sich an SchülerInnen der Oberstufe im Fach Erdkunde oder Biologie mit dem Themenschwerpunkt terrestrisches Ökosystem Wald. Neben dem Zoogelände befindet sich im Bereich des Kiesekampbusches ein Eichen-Hainbuchenwald auf einem wechselfeuchten Pseudogleyboden. An einer Bodengrube wird das typische Profil dieses Bodentyps erfasst. Im Anschluss daran wird vor Ort oder im Labor der Forscherwerk- statt für jeden der einzelnen Horizonte die Bodenart ermittelt, die Wasserspeicherkapazität des Bodensubstrates gemessen, der Humusanteil des Ah-Horizonts anhand der Veraschung bestimmt sowie Nährstoffgehalt (Nitrat- und Phosphatgehalt), Kalkgehalt und pH-Wert der Bodenproben untersucht und die ermittelten Werte mit denen von Blumenerde verglichen.

Für SchülerInnen des Leistungskurses und Grundkurses Biologie kann die Thematik auch ergänzt werden um die Analyse der Pflanzen- und Tierwelt des Eichen-Hainbuchenwaldes. Hierzu ist eine vorige Absprache mit der Lehrkraft erforderlich.

Für den Erdkundeunterricht lässt sich die Thematik um den Aspekt der Beeinflussung eines Bodens durch landwirtschaftliche Bearbeitung und Nutzung erweitern. Hierzu wird zusätzlich an einer in Nachbarschaft zum Wald gelegenen Ackerfläche ein Bodenprofil gezogen und die Auswirkungen der Bearbeitung auf das Profil und die zuvor im Wald untersuchten Parameter ermittelt.

Dauer: 2 bis 2,5 Stunden

Kosten: je SchülerIn: 2,00 € für Verbrauchsmaterialien



>Workshop: Einführung in die Methodik verhaltens- biologischer Untersuchungen an ausgewählten Beispielen<

Diese Veranstaltung richtet sich an SchülerInnen der Sekundarstufe II und soll einen kurzen Überblick über die einzelnen Arbeitsschritte bieten, welche bei der Durchführung einer verhaltensbiologischen Untersuchung zu beachten sind. Das Erstellen eines Ethogramms sowie verschiedene Beobachtungs- und Protokollierungsmethoden (sampling rule und recording rule) werden theoretisch vermittelt und anhand von Verhaltensbeobachtungen im Zoo praktisch durchgeführt. Die eigenständige Auswertung und Präsentation der Ergebnisse dieser Verhaltensbeobachtung runden das Programm ab.

Für SchülerInnen der Sekundarstufe I ist eine inhaltlich gekürzte Variante des Programms nach Absprache möglich.

Dauer: 2,5 Stunden

Kosten: je SchülerIn: Zooeintritt (Gruppenpreis)



>Workshop: Tatort Biodiversität<

In diesem Programm stehen die Auswirkungen des Konsumverhaltens unterschiedlicher Kulturen und des globalen Handels auf die Artenvielfalt (Biodiversität) der Fauna in verschiedenen Hotspots der Erde im Vordergrund. Am Beispiel verschiedener bedrohter Tierarten und der Schutzprojekte des Allwetterzoos Münster werden Ursachen für die zunehmende Zerstörung von Biodiversität und mögliche Lösungsansätze bearbeitet, die uns selbst als Konsumenten in die Verantwortung mit einbeziehen.

Geeignet ist das Programm für SchülerInnen der Jahrgangsstufe 7 bis 10 (EF) im Fach Biologie und Erdkunde.

Dauer: 2 bis 2,5 Stunden

Kosten: je SchülerIn: Zooeintritt (Gruppenpreis)



>Das Erstellen eines Modellstammbaums mittels morphologischer Kriterien am Beispiel der Primaten des Allwetterzoo<

In diesem Programm protokollieren die SchülerInnen auf der Grundlage von kriteriengeleiteten Beobachtungen nach dem Prinzip des Ausschlussverfahrens zunächst morphologische und anatomische Merkmale der im Allwetterzoo beheimateten Affenarten.
Über den Vergleich dieser Merkmale und unter Berücksichtigung der Verbreitungsgebiete der beobachteten Affenarten werden die Schüler in die Lage versetzt, die Tiere nach Schlüsselmerkmalen in systematische Gruppen einzuordnen und eine Art Modellstammbaum (Cladogramm) zu entwickeln. Da aufgrund fehlender Datierung keine zeitliche Zuordnung der Entwicklung der Verwandtschaftsgruppen möglich ist, sollen zum Abschluss der Erarbeitung anhand eines differenzierten Stammbaums molekulargenetische Methoden andiskutiert werden, die eine solche Einordnung zulassen.
Des Weiteren schließt sich hier die Möglichkeit an, das Übergansfeld „Mensch“ genauer auf morphologisch/anatomische Merkmale sowie auf vergleichende Verhaltensstudien mit den Primaten des Allwetterzoos und Kulturfertigkeiten zu analysieren.

Geeignet ist das Programm für SchülerInnen der Sekundarstufe II im Fach Biologie.

Dauer: 2 bis 2,5 Stunden

Kosten: je SchülerIn: Zooeintritt (Gruppenpreis)



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